Chronik 90 Jahre Landesverband

31 Geschichte der Stadt Die Stadt Engen feierte im Jahre 1986 das 900-jähri- ge Jubiläum, denn sie wurde 1086 zum ersten Male urkundlich erwähnt. Engen hat aber eine lange und bewegte Geschichte. Schon vor 14000 Jahren lebten in diesem Raum Menschen, wie bedeutende Funde in den nahegelegenen Petersfels- und Gnirshöhlen belegen. Sie waren Rastplätze von umherziehenden Rentierjägern. Aus dieser Zeit stammt die „Venus von Engen“, eine kleine abstrahierte Frauenstatuette aus Gagat (Pechkohle). Vor 1500 bis 1300 Jahren gründeten Alemannen eine Siedlung im Altdorf unterhalb des Bergsporns, auf dem die Engener Altstadt steht. 1086 schenkten die „Herren von Engen“ Engen an das Kloster St. Georgen im Schwarzwald. Dieses Adels­ geschlecht errichtete 1170 eine starke Burganlage auf dem Hohenhewen und nannte sich fortan „Herren von Hewen“. Im Spätmittelalter entwi- ckelte sich aus dem Ort eine ansehnliche Stadt, am Marktplatz entstanden herrschaftliche Häuser, die Stadtkirche wurde als romanische Basilika errichtet und ein Kloster wurde gegründet (heute Städtisches Museum Engen plus Galerie). 1398 wechselte die Herrschaft der Hewen auf die Her- zöge von Österreich über, Engen wurde dann 1404 an den Landgrafen Hans von Lupfen verpfändet, bis schließlich 1582 der Graf und Reichsmarschall Konrad von Pappenheim mit der Herrschaft Engen Daten & Fakten Aktive Mitglieder: 29 Gegründet: 1986 Kommandant: Hauptmann Bernd Binder Bürgerwehr Engen 1503

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