Chronik 90 Jahre Landesverband

28 zug, der 1980 in Bretten beim Peter-und-Paul- Heimatfest erstmals auftrat. Die Uniform ist der historischen Uniform der Linien-Infanterie von Hessen-Darmstadt der Jahre 1810-1813 ähnlich, als eine Bensheimer Kompanie an der Belagerung von Mainz teilgenommen hatte. Sie besteht aus einem schwarzen Tschako mit rot-weißer Zier, blauem Frack mit rotem Kragen und roten Ärmelaufschlä- gen, weißen Hosen, schwarzen Zugstiefeln und weißen Gamaschen, weißen Handschuhen und weißen Bandelieren für Säbel und Patronentasche. Die Offiziere tragen Epauletten und weiße Fang­ schnüre, blaue Hosen und einen federgeschmück- ten Zweispitz sowie eine Leibschärpe. Der Kapitän trägt weiße Beinkleider, einen Tsch- ako, eine fangschnurbesetzte Uniformjacke und schwarze, kniehohe Lederstiefel. Die Wehr ist bewaffnet mit Perkussionsgeweh- ren (Muskete Modell 1777, aptiert auf Perkussi- on mit dem Oberndorfer Hahn, Kaliber .69) und Infanteriesäbeln. Die Offiziere tragen Degen. Die Biedermeiergruppe tritt zusammen mit der Bürgerwehr auf. Die Tracht entspricht der Klei- dung der in der Stadt lebenden Bevölkerung aus der Biedermeierzeit (1816-1848). Die Damen tragen Kleider in verschiedenen Farben, deren Rock mit Reifen in einer Glockenform gehalten wird, dazu einen Hut, den man Schute nennt. Die Herren tragen einen Frack, der vorne offen steht, und einen hohen Zylinder.

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