Chronik 90 Jahre Landesverband

22 Gefreiten Willi Metz, Bretten, worauf Haupt- mann Franz Raff (Sipplingen) den Posten des Geschäftsführers und Rechners bis 1994 über- nahm. Riederers Nachfolger wurde Hauptmann Leopold Roth, Kommandant der Bürgermiliz Bad Peterstal. Er wurde im September 1967 in Wiesenbach auf der Kommandantentagung zum neuen vorläufigen Landeskommandanten gewählt und auf der nächsten Kommandanten- tagung in Oberharmersbach am 9. März 1968 per Wahl bestätigt. Neu eingeführt wurde hier, dass es zukünftig zwei Stellvertreter für den Landeskommandanten geben solle, einen für Südbaden und einen für Nordbaden, wenn der Landeskommandant aus Mittelbaden kommt, was zu einer Satzungsänderung führte. So wurde Kommandant Franz Raff (Sipplingen) für den Süden und Kommandant Erich Hallbauer (Ettlingen) für den Norden gewählt. Nach 1976 - 1987 Nach Hallbauers Tod im Jahre 1974 trat Kom­ mandant Albert Hollstein (Bretten) an dessen Stelle. Leopold Roth leitete - von 1971 an als Oberst - den Landesverband. Er musste 1976 krankheitshalber das Amt aufgeben. Für seine be- sonderen Verdienste um Heimat und Brauchtum wurde er 1977 zum Ehrenlandeskommandanten ernannt. Er verstarb am 3. Januar 1978 und wurde mit allen Ehren in Bad Peterstal beigesetzt. Roths Stellvertreter, Major Franz Raff, Kom- mandant der Bürgermiliz Sipplingen, wurde 1976 ins Amt des Landeskommandanten gewählt, das er bis zu seiner Abdankung im Jahre 1987 innehatte. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehren­ landeskommandanten ernannt. Günther Nock wurde für ihn ab 1977 Stellvertreter. 1980 wurde Raff zum Oberstleutnant, 1987 zum Oberst be- fördert, da er gleichzeitig das Amt des Geschäfts- führers und Rechners mitversah und dieses erst 1994 abgab. Im hohen Alter von nahezu 88 Jahren verstarb er 1996 und viele Bürgerwehren erwiesen ihm in Sipplingen die letzte Ehre. Hauptmann Günther Nock, Kommandant der Bürgerwehr Oberharmersbach, trat am 3. Mai 1987 auf der Kommandantentagung in Sipplingen das Amt des Landeskommandanten an. Für ihn rückte Hauptmann Willi Bächle, Bad Peterstal, als einer der beiden Stellvertreter nach. Der andere Stell- vertreter war seit dem 29. März 1981 Komman- dant Rudolf Heß, Bretten, anstelle von Albert Hollstein, Bretten. Günther Nock wurde 1991 zum Major und 1993 zum Oberstleutnant befördert, verstarb aber schon am 18. Juni 1994 im Alter von nur 56 Jahren. Am 22. Oktober 1994 erhielt der damalige Kom- mandant der Bürgerwehr der Stadt Bretten e. V., Major Rudolf Heß, das Vertrauen aller Komman- danten in Waldkirch. Für ihn rückte Komman- dant Major Roland Schmidt (Tiengen) als zweiter Stellvertreter nach, in den Beirat zog Komman- dant Hauptmann Bernhard Lehmann (Zell a. H.) ein. Rudolf Heß war 21 Jahre lang erster Vorsit- zender der Brettener Bürgerwehr und war seit Bernhard Lehmann (Zell a.H., 2006-2014) Rudolf Heß (Bretten, 1994-2006) Günther Nock (Oberharmersbach, 1987-1994)

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